Mitte September wird Bochum zum Treffpunkt für Deutschlands Informatik-Nachwuchs: Vom 15. bis zum 18. September findet hier die Endrunde des 44. Bundeswettbewerbs Informatik statt. Gastgeber des Finales sind die Fakultät für Informatik mit dem Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) und dem Exzellenzcluster CASA der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sowie das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Der Bundeswettbewerb Informatik gilt als bedeutendster Wettbewerb für junge Informatik-Talente in Deutschland.
28 Finalistinnen und Finalisten haben sich in zwei Vorrunden gegen insgesamt 1.626 Teilnehmende durchgesetzt und sich damit für die Endrunde qualifiziert. In Bochum erwarten sie zwei spannende und intensive Wettbewerbstage mit anspruchsvollen Aufgaben sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Den Abschluss bildet die feierliche Siegerehrung im Veranstaltungszentrum der RUB. Der Bundessieg ist neben Geldpreisen mit einer Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes verbunden. Eine besondere Auszeichnung erhält zudem die Person mit der besten Gesamtleistung: Sie wird mit dem prestigeträchtigen Ingo-Wegener-Preis ausgezeichnet. Die jüngeren Finalistinnen und Finalisten nehmen außerdem am Auswahlverfahren des deutschen Teams für die Internationale Informatik-Olympiade teil.
„Bochum hat sich in den letzten Jahren zu einem der herausragenden Informatik-Standorte in Deutschland entwickelt. Die Stadt beherbergt eine Vielzahl international renommierter Institutionen, an denen Expertinnen und Experten mit viel Leidenschaft gemeinsam forschen und lehren, in der Informatik, der IT-Sicherheit und darüber hinaus“, betont Jana Hofmann, Forschungsgruppenleiterin am MPI-SP und Mitorganisatorin der Endrunde, den Standort-Fit. „Es freut uns sehr, dass der Bundeswettbewerb Informatik seine Endrunde bei uns ausrichtet und wir dem Informatik-Nachwuchs zeigen können, was diesen Standort so besonders macht. Wir wünschen allen Finalistinnen und Finalisten spannende Tage bei uns in Bochum“, unterstreicht auch Veelasha Moonsamy, Professorin für Security and Privacy of Ubiquitous Systems an der Fakultät für Informatik und Principal Investigator im Exzellenzcluster CASA.
Über den Bundeswettbewerb Informatik
Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) haben es sich zur Aufgabe gemacht, bei jungen Menschen das Interesse an Informatik und am Programmieren zu wecken sowie junge Informatik-Talente aufzuspüren und zu fördern. Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter ihnen. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, gehören zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Viele ehemalige Teilnehmende des Bundeswettbewerbs Informatik sind heute in Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu finden.
Allgemeiner Hinweis: Mit einer möglichen Nennung von geschlechtszuweisenden Attributen implizieren wir alle, die sich diesem Geschlecht zugehörig fühlen, unabhängig vom biologischen Geschlecht.